1: Radiowerbung für Non-Profit-Organisationen
2: „Bürgerarbeit ist konsequentes Fördern und Fordern“
3: Deutscher Engagementpreis 2010
5: Gold-Award für das Charity-Magazin „HelpTheWorld-NOW“
6: Ehrenamtskarte mit Versicherungsschutz
7: Keine Spendensammlungen des Vereins Helfen-Hilft-International e.V. in Rheinland-Pfalz
8: Initiative Transparente Zivilgesellschaft
9: Förderpreis Aktive Bürgerschaft 2011 für Bürgerstiftungen
10: Digitales Fundraising soll leichter werden
11: Transparenz gemeinnütziger Organisationen
12: Bibel TV dankt 32.000 Spendern
13: Transparenzsystem zur Bewertung von Hilfsorganisationen
14: Hilfsprojekte profitieren von Deutschlands erstem karitativen Mobilfunkangebot
15: Aktion Mensch legt ihren ersten Jahresbericht vor
17: Über 6 Millionen Euro für gemeinnützige Einrichtungen
18: PHINEO möchte Transparenz im Spendenmarkt schaffen
19: Deutscher Spendenrat verabschiedet neue Grundsätze
20: parameta schreibt Wettbewerb „Projekt-Hilfe für Helfer“ aus
21: Dr. Volker Klenk: „Stiftungen müssen raus aus der dunklen Ecke.“
22: Hertie-Stiftung: 29 Millionen EUR für Modellprojekte
23: 15.000 Euro für Förderpreis „Beispielhafte Hilfe für kranke Kinder“
24: Kooperation im Online-Fundraising
25: Bundesliga-Stiftung verleiht Preis für soziales Engagement
26: Stiftungsneugründungen 2009 stabil, aber Dotationen und Erträge sinken
27: Roland Berger Stiftung würdigt ehrenamtliche Mentoren
28: Bundesliga-Stiftung ernennt prominente Kuratoren
29: Aufteilung der Geldauflagenzuweisungen 2008 in Baden-Württemberg
30: Weltverbessern à la Web 2.0
31: Jede dritte Stiftung schränkt Projektförderung ein
32: Hamburg-Mannheimer-Stiftung vergibt 105.000 Euro für Theaterprojekte
33: Stifterverband fordert mehr Stifterautonomie und schlanke, effiziente Kontrollstrukturen
34: sofortüberweisung.de für alle Charity-Organisationen kostenfrei
35: Bürgerstiftungen weiterhin auf Wachstumskurs
36: Leichtathletik WM 2009: Sporthilfe punktet mit Payback Spendenscheck
37: Umweltschutz trotz Wirtschaftskrise hoch im Kurs
38: Körber-Stiftung sucht „Beweger“ der Generation 50+
39: 55.000 Euro für zündende Ideen
40: 66 Sieger bei „Anstiften!“
42: Charity Gala: 250.000 Euro für Almaz und Karlheinz Böhm Stiftung
43: Versicherungsschutz im Ehrenamt
44: CARE-Geschäftsführer wechselt zur Welthungerhilfe
45: Marita Haibach erhält als erste Fundraiserin das Bundesverdienstkreuz
46: Gemeinnützige Hertie-Stiftung: 27 Millionen Euro für Modellprojekte im Jahr 2008
47: Stiftungen leiden unter der Krise
48: 1070-mal Engagement für Hamburg
49: Nationaler Förderpreis der Hamburg-Mannheimer-Stiftung
50: Trotz Handicap zum Webdesigner
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Nach einem halben Jahr Erprobungsphase wurden die 135 Mentoren der Roland Berger Stiftung bei den Feierlichkeiten offiziell mit ihren Aufgaben betraut. Gemeinsam mit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer überreichte der Stiftungsgründer und Vorsitzende des Kuratoriums Roland Berger den Mentoren die Urkunden und dankte ihnen für ihr bürgerschaftliches Engagement. „Die Mentoren begleiten die jungen Menschen nicht nur auf ihrem Bildungsweg, sondern sind ihnen auch Ratgeber in allen Lebenslagen und investieren dafür viel Zeit. Sie sind Vorbilder für unsere Stipendiaten und durch ihren selbstlosen Einsatz auch für die gesamte Gesellschaft“, sagte Berger. „Mit unserem Mentorenprogramm wollen wir ein Zeichen für bürgerschaftliches Engagement setzen. Wir hoffen, dass andere diesem Beispiel folgen und sich für gerechtere Bildungschancen in Deutschland einsetzen, denn Bildung ist die Voraussetzung für Urteilsfähigkeit und somit für ein selbstbestimmtes Leben in Würde.“
Wie wichtig ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft ist, betonte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer in seiner Festrede: „Was Menschen mit ihrem freiwilligen Engagement für die Gesellschaft tun, ist mit Geld gar nicht aufzuwiegen. Das Ehrenamt ist das Rückgrat der Gesellschaft und der soziale Kitt für das Zusammenleben in unserem Land. Wer sich ehrenamtlich engagiert, fragt eben nicht nach dem persönlichen Vorteil oder Gewinn, sondern bringt sich aktiv für andere ein. Die vielen ehrenamtlich Engagierten - ob in Vereinen, in der Jugendarbeit, im Sozialbereich oder wie hier als Mentoren für sozial benachteiligte junge Menschen - gestalten die Zukunft in unserem Land aktiv mit. Sie leben bürgerschaftliches Engagement und sind damit Vorbild für andere. Menschen wie sie sind die gestaltende Kraft, die unser Land für einen neuen Aufbruch braucht. Dafür möchte ich Ihnen ganz herzlich danken.“
Bei der Feier wurde das Stipendienprogramm „Fit für Verantwortung“ der Roland Berger Stiftung zudem als Preisträger des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ geehrt. Dr. Claudia Weimann von der Deutschen Bank München überreichte Roland Berger die Auszeichnung. Zur Begründung der Jury sagte sie: „Die Roland Berger Stiftung ermöglicht mit ihrem Stipendienprogramm 'Fit für Verantwortung' sozial benachteiligten Heranwachsenden mehr Bildungschancen und bessere Zukunftsperspektiven. Von dieser vorbildlichen Initiative profitiert Deutschland als Bildungs- und Wirtschaftsstandort.“
Stiftungsgründer Roland Berger dankte für die Anerkennung. Er sagte: „Mit unserem Stipendium ermöglichen wir jungen Menschen einen Zugang zu höherer Bildung, der ihnen sonst oft verwehrt geblieben wäre. Wir fördern diese Kinder und Jugendlichen mit einem individuellen Programm von der Grundschule bis zum Abitur und schaffen so mehr Bildungsgerechtigkeit in Deutschland. Unsere Volkswirtschaft ist auf diese Talente angewiesen.“
160 Schülerinnen und Schüler sowie 15 Studenten aus insgesamt 28 Nationen wurden im vergangenen Jahr in das Programm „Fit für Verantwortung“ aufgenommen. Sie kommen aus den Modellregionen Oberbayern, Berlin, Brandenburg und Ruhrgebiet. Weitere Regionen werden in diesem Jahr hinzukommen.
Die Mentoren im Alter von 23 bis 78 Jahren haben die verschiedensten Berufe und sind ausnahmslos Akademiker. Barbara Loos, Koordinatorin des Mentorenprogramms der Roland Berger Stiftung, sagte: „Die Mentorinnen und Mentoren sind die tragende Säule in unserem Stipendienprogramm. Mit ihrer großen Lebens- und Berufserfahrung, mit ihrem bewundernswerten Engagement und ihrem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein geben sie den Stipendiaten Orientierung und unterstützen sie in ihrer Entwicklung zu verantwortungsbewussten und bildungsbereiten Erwachsenen.“
24.01.2010
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