Specials

Fundraising

Sponsoring

Software

Newscode

Volltextsuche

Zur Websuche

Weitere Informationen

Literatur zu diesem Thema

Downloads zu diesem Thema

Fachleute zu diesem Thema

Newsletter

Ihr Eintrag

Sie sind nicht angemeldet

Benutzer:

Passwort:

Zugangsdaten vergessen?

Registrieren / neu eintragen

Die Domain www.registeronline.de wird im Juni 2010 eingestellt. Aktuelle Informationen finden Sie künftig bei www.npo-manager.de.

ARCHIV registeronline.de

Gesucht wurde Sponsoring

Es wurden mehr als 50 Meldungen zu diesem Thema gefunden. Bitte schränken Sie Ihre Suche gegebenenfalls ein um das gewünschte Ergebnis zu finden.

Hier die gewünschte Meldung:

Der Wettbewerb im Fußball ist intakt, auf dem Spielfeld und im Sponsoring

Kartellrechtlicher Vorstoß ohne Festlegung eines „Relevanten Marktes“ für Sponsoring.

Der Sponsoringmarkt hat sich in Deutschland zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig entwickelt, der 2008 ca. 4,6 Mrd. EUR bewegen wird. Hiervon entfallen ca. 2,9 Mrd. EUR auf den Sport und davon wiederum ca. 75% auf Fußball - vom örtlichen Verein über die regionalen Ligen und Bundesligen bis hin zur Champions League respektive der Europameisterschaft.

Die aktuellen Meldungen kostenlos per E-Mail-Newsletter. Jetzt eintragen und weitere Vorteile nutzen.

Gerade im Fußballsponsoring ist nach Ansicht des Fachverbandes für Sponsoring (FASPO) der Wettbewerb zwischen den Ligen und dem Deutschen Fußball Bund intakt. Trotz der den Sport bestimmenden Kooperenz, dem Wechselspiel von Kooperation und Konkurrenz, liegen die Sponsoringrechte der Ligavereine bei diesen Vereinen und nicht bei der DFL. Lediglich die Vermarktung der TV-Rechte wurde an die DFL übertragen, über ihre Sponsoringrechte verfügen die Vereine selbst. Diese arbeitsteilige und sinnvolle Struktur findet sich übrigens in allen Ländern, in denen Fußball auch eine hohe wirtschaftliche Bedeutung hat. So zeigen etwa die Erfahrungen aus Spanien, wo die dezentrale TV-Vermarktung das existierende Modell ist, dass ein Wettbewerb auf dem TV-Rechtemarkt zu erheblichen Wohlfahrtsverlusten geführt hat. Italien, das in den vergangenen Jahren ähnlich vorging, kehrt wieder zu der von der EU-Wettbewerbskommission abgesegneten Zentralvermarktung zurück: Die Erfahrung mit der individuellen TV-Rechtevermarktung, bei der 80% der Einnahmen nur den Top-3-Clubs zugute kamen und der Rest der Ligavereine mehr oder weniger leer ausging, hat hier ein Umdenken bewirkt. Der sportliche Wettbewerb war durch ein Ungleichgewicht der Kräfte auf der Strecke geblieben.

Darüber hinaus vertritt der Fachverband für Sponsoring (FASPO) die Ansicht, dass vor einem kartellrechtlichen Einschreiten im Sponsoringbereich zunächst die definitorischen Rahmenbedingungen für einen abzugrenzenden Sponsoringmarkt zu klären wären. Dies bedeutet, dass zunächst sowohl sachliche als auch räumlich nachvollziehbare Kriterien für den Sponsoringmarkt definiert werden müssten, bevor ein angeblicher kartellrechtlicher Verstoß geahndet werden kann.

05.03.2008

Druckoptimiert

Copyright V & M Service GmbH Konstanz. Diese Seite wurde in 0,66 Sek. aufgebaut.