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S20 gegründet: Großsponsoren initiieren eigene Interessenvertretung

Elf Topsponsoren dabei.

Erstmals in Deutschland haben sich mit Verein „S20 - The Sponsors´Voice“ namhafte Großsponsoren in einer eigenen Interessenvertretung zusammengeschlossen. Der Verband wurde Anfang 2007 gegründet und nimmt nun seine Tätigkeit auf.

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Mitglieder sind die adidas AG, die Allianz SE, die Brauerei C. & A. Veltins, Coca-Cola Deutschland, die Daimler AG, die Deutsche Post AG, die Deutsche Postbank AG, die Deutsche Telekom AG, die Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG, die RWE Energy AG und die Siemens AG. Weitere namhafte Unternehmen haben ihre Mitgliedschaft
angekündigt.

„Sponsoring hat in den letzten Jahren eine enorme Dynamik und Professionalisierung entwickelt. Die großen Sponsoren haben jedoch keine eigene Lobby und agieren weitestgehend isoliert“, sagt Dirk Huefnagels von der HVB und zugleich Vorsitzender der Interessenvereinigung.

Das Investitionsvolumen im gesamten deutschen Sponsoringmarkt wird auf rund 2,7 Milliarden Euro geschätzt. "Ohne die Sponsorengelder könnten viele Amateursportarten und deren Nachwuchsarbeit nicht existieren. Das zeigt den hohen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stellenwert des Sponsorings", sagt Christian
Deuringer (Allianz), der ebenso wie Stephan Althoff (Telekom) dem dreiköpfigen S20-Vorstand angehört.

Erstes aktuelles Thema ist die derzeitige Diskussion über die Vergabe der Rechte an der Fußball-Bundesliga. „S20 erkennt selbstverständlich an, dass es Sache der DFL ist, zu entscheiden, wem sie die Medienrechte an der Bundesliga überträgt. Dennoch hat dies zweifellos unmittelbare Auswirkungen auf unsere Interessen“, erklärt Deuringer. Die Sponsoren tragen jährlich rund 400 Mio. Euro zu den gesamten Einnahmen der Fußball-Bundesliga bei. Das ist fast ein Drittel.

„Dieses finanzielle Engagement wurde auf Basis der jetzigen Reichweite der TV-Übertragungen und einem freien Zugang für alle Zielgruppen zu sozial verträglichen Zeiten eingegangen“, stellt Huefnagels fest: „Eine stärkere und frühzeitige Integration der Sponsoren bei der Rechtevergabe ist deshalb notwendig.“

24.10.2007

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